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Jetzt umsteigen auf Windows 10

 

Ab 14.01.2020 stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein. Warum es wichtig ist, zügig auf Win 10 umzusteigen, lesen Sie im Beitrag des Münchner Merkurs vom 10.12.2019. (s. u.)

Wir haben bereits viele Erfahrungen gesammelt und stehen Ihnen bei der Umstellung gerne hilfreich zur Seite. Für die Umstellung berechnen wir eine günstige Pauschale. Damit wissen Sie, was auf Sie zukommt. Sollte Ihr PC nicht für Windows 10 geeignet sein, so haben wir günstige Computer in unserem Angebot. Sollten Sie widererwartend das Win10-Programm erwerben müssen, dann haben wir auch dafür einen Sonderpreis anzubieten. Rufen Sie uns an.

Übrigens: Sollten Sie planen, die Umstellung selber vorzunehmen, so finden Sie in dem Artikel auch wertvolle Hinweise, wie das funktioniert.

Ihr
WE-ELEKTRONIK-Team

 

 

Artikel erschienen im Münchner Merkur am Dienstag, 10. Dezember 2019, Miesbacher Merkur / Freizeit Seite 17

Sieben Fragen zu Windows 7

VON JÖRG HEINRICH

 

 

Der Stichtag rückt immer näher. In gut einem Monat, am 14. Januar 2020, beendet Microsoft die Unterstützung (Support) von Windows 7. Hunderte Millionen von Computern sind dann weitgehend ungeschützt vor Hackern oder Schadsoftware.

Nach wie vor reagieren viel zu wenige Nutzer auf die Bedrohung durch Schadsoftware und Hacker, wenn der Softwareriese Microsoft – wie angekündigt demnächst die Unterstützung von Windows 7 einstellt. Wir beantworten die sieben wichtigsten Fragen.

 

1. Was passiert am 14. Januar?

Grundsätzlich funktionieren PCs mit Windows 7 auch nach diesem Termin noch, Microsoft schaltet sie nicht ab. Aber über zehn Jahre nach der Einführung von Windows 7 schließt das Unternehmen dann selbst kritische Sicherheitslücken nicht mehr. Das ist ein übliches Vorgehen, denn die Firmen können veraltete Software nicht über Jahrzehnte hinweg aktuell halten. Schon beim nächsten Leck können Hacker deshalb betroffene Rechner angreifen, und haben quasi freie Bahn. Jeder, der mit seinem Windows-7-Computer ins Internet geht, lebt dann höchst gefährlich. Wer an seinem PC dagegen ausschließlich offline arbeitet, zum Beispiel zum Schreiben und Ausdrucken von Briefen, muss sich keine Sorgen machen. Doch das ist nur ein Bruchteil der Nutzer.

 

2. Wie groß ist die Gefahr?

Das Risiko ist enorm hoch. Seit 2009 sind in Windows 7 über 1000 Sicherheitslücken aufgetaucht, und es wird sie auch künftig geben. Hacker können ungeschützte Rechner mit Schadsoftware infizieren, sie können Passwörter für Interneteinkäufe und Onlinebanking erbeuten. Oder sie können Erpresser-Software („Ransomware“) installieren, die Computer bis zum Zahlen eines „Lösegelds“ sperrt. Zuletzt gab es 2017 so eine Attacke, als der „WannaCry“-Virus Hunderttausende von PCs mit ungeschütztem Windows XP lahmlegte. Um sich die Schädlinge einzufangen, genügt oft schon das bloße Aufrufen einer verseuchten Internetseite. Weil Windows 7 dermaßen weit verbreitet ist, ist es als Ziel ganz besonders attraktiv. Selbst der beste Virenschutz hilft dann nicht mehr, weil er die grundsätzlichen Sicherheitslöcher im Betriebssystem nicht mehr stopfen kann.

 

3. Wie viele Rechner laufen noch mit Windows 7?

Leider viel zu viele. Nach der jüngsten Statistik von Net Applications ist Windows 7 weltweit immer noch auf 26,94 Prozent aller Computer installiert. Das sind rund 400 Millionen betroffene Rechner. Im Juni lag der Anteil zwar noch bei 36 Prozent. Doch trotz zahlreicher Sicherheitswarnungen von Microsoft verabschieden sich immer noch viel zu wenige Computerbesitzer von Windows 7.

 

4. Was sollen Nutzer von Windows 7 jetzt tun?

Sie sollten möglichst schnell auf das aktuelle Windows 10 umsteigen. Viele Rechner, die jetzt noch mit Windows 7 laufen, funktionieren auch mit Windows 10. Denn die Hardwareanforderungen sind relativ gering. Alternativen (falls zum Beispiel auf einer Windows-DVD vorhanden) sind Windows 8.1, das noch bis Januar 2023 unterstützt wird – oder das kostenlose Linux, das für Laien allerdings arg kompliziert ist. Als sehr sicher gilt macOS, das auf den erstklassigen, aber teuren Mac-Computern von Apple läuft. Falls ein PC zu alt und schwach für eine Aktualisierung ist, ist ein neuer Rechner die beste Wahl. Ordentliche Notebooks mit Windows 10 wie das Lenovo IdeaPad 330S sind ab etwa 450 Euro im Angebot.

 

5. Wie installiere ich Windows 10?

Ob ein PC fit für Windows 10 ist, können Besitzer mit dem „Windows 10 Update Assistent“ (bit.ly/w10-assistent) testen. Er startet nach Möglichkeit auch gleich mit der Aktualisierung – und ist damit die einfachste Lösung für den Sprung auf Windows 10. Vorher Datensicherung nicht vergessen!

 

6. Was kostet Windows 10?

Offiziell verlangt Microsoft für die Home-Version 145 Euro. Doch diesen Preis muss niemand zahlen. Bei einer gültigen Windows-7-Lizenz funktioniert die Aktualisierung mit dem „Windows 10 Update Assistent“ derzeit in aller Regel noch kostenlos. Wie lange Microsoft dieses Hintertürchen offen hält, ist allerdings unklar. Weitere Infos stehen unter bit.ly/w10-gratis. Wenn das nicht klappt, verkauft lizengo.de Windows 10 Home für 35,99 Euro. Die Angebote dieses Großhändlers bewegen sich zwar in einer rechtlichen Grauzone, zuletzt hatte aber sogar der Lebensmittelkonzern Edeka diese Lizenzen verkauft.

 

7. Ist Windows 10 dann wenigstens sicher?

Hundertprozentige Sicherheit gibt es an einem PC zwar nie. Aber Windows 10 hat den Virenschutz Defender eingebaut, der den Rechner sehr gut vor Schadsoftware schützt. Und die automatischen Updates sorgen dafür, dass der PC in Sachen Sicherheit immer auf dem neuesten Stand bleibt. Nutzer von Windows 10 können also mit einem guten Gefühl online gehen

 

 

 

 

 

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